Budget im Studium: So behältst du deine Finanzen im Griff

Miete, Semesterbeitrag, Lebensmittel, Handy: Im Studium musst du viele Kosten selbst stemmen, oft zum ersten Mal. Mit einem einfachen Budgetplan weißt du jederzeit, was übrig bleibt.

Erst die Einnahmen

Notier dir, was jeden Monat sicher reinkommt: Unterhalt von den Eltern, BAföG, Kindergeld, wenn deine Eltern es an dich weitergeben, Lohn aus dem Nebenjob oder ein Stipendium. Rechne mit dem Betrag, der regelmäßig kommt, nicht mit einem besonders guten Monat.

Dann die festen Kosten

Feste Kosten fallen jeden Monat an und lassen sich kurzfristig kaum ändern: Miete samt Nebenkosten, Krankenversicherung, Handyvertrag, Strom und Internet, Versicherungen und Abos. Der Semesterbeitrag wird nur zweimal im Jahr fällig. Teil ihn durch sechs und plane ihn als Monatsbetrag ein. Genauso funktioniert es mit dem Rundfunkbeitrag und mit Jahresgebühren.

Variable Kosten und Puffer

Was übrig bleibt, verteilt sich auf Lebensmittel, Mensa, Freizeit, Kleidung und Lernmaterial. Leg außerdem einen kleinen Puffer für Unerwartetes an, etwa eine Reparatur oder eine Nebenkostennachzahlung. Ein Beispiel: Bei 1.000 € Einnahmen und 600 € Fixkosten bleiben 400 €. Davon könntest du 300 € für den Alltag und 100 € als Rücklage einplanen.

Das Konto als Budget-Werkzeug

Viele Banking-Apps sortieren deine Ausgaben nach Kategorien. Noch einfacher klappt es mit einer Trennung: Fixkosten laufen per Dauerauftrag und Lastschrift über das Girokonto, das Alltagsbudget zahlst du mit der Karte, und die Rücklage liegt auf einem Unterkonto oder Tagesgeld. So siehst du auf einen Blick, wie viel du noch ausgeben kannst.

Kosten senken, ohne zu verzichten

  • Studierendenrabatte nutzen, etwa bei Software, Kultur und Zeitungsabos
  • Befreiung vom Rundfunkbeitrag prüfen, wenn du BAföG bekommst und nicht bei deinen Eltern wohnst
  • Kontoführungsgebühren vermeiden: Viele Girokonten sind im Studium kostenlos
  • Abos und Verträge zweimal im Jahr durchgehen und kündigen, was du nicht nutzt
Tipp

Überweis die Rücklage direkt nach dem Geldeingang per Dauerauftrag auf ein separates Konto. Was gar nicht erst auf dem Girokonto liegt, gibst du auch nicht aus.

Fazit

Ein Budgetplan muss nicht kompliziert sein: Einnahmen notieren, feste Kosten abziehen, einen Puffer einplanen. Ein kostenloses Studierendenkonto mit guter App und ein separates Konto für die Rücklage machen den Überblick leicht.

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